Vom internationalen Trend zur FDF-Tendenz
Die FDF-Tendenzen werden von einem Kreativ-Team des Fachverbands Deut¬scher
Floristen viermal im Jahr entwickelt Wie arbeitet das Tendenzen¬team?
Information ist das Wichtigste. Deshalb werden dem Tendenzenteam als erstes
durch eine international tätige, renommierte Trendforscherin die allgemeinen,
internationalen Entwicklungen in den verschiedensten Branchen vorgetragen.
Übrigens stellt das Trendbüro im Auftrag des BBH
seine Informationen zusammen und ist somit unabhängig von den Interessen
einzelner Firmen.
Wenn sich dann das Team zur zweiten Runde trifft, dann reist jeder schon
mit einem Paket an Informationen und Ideenskizzen im Handgepäck an. Jeder
Trend ist eine neue gestalterische Herausforderung.
Ganz wichtig ist außerdem: Alle Werkstücke müssen mehrere „Bewährungsproben" bestehen
und immer folgende Bedingungen erfüllen:
Zuerst gibt es eine kurze Einstimmung,
dann geht es ran an die Arbeit...
Wenn so 20 bis 30 Werkstücke fertig sind, gibt es eine Zwischenbesprechung.
Die läuft absolut demokratisch und bisweilen hitzig kontrovers ab. Alle
Arbeiten erhalten für die Besprechung eine Nummer. Jedes Mitglied geht
mit einem Beurteilungsblatt, dem „Meinungsbarometer" alle
Werkstücke durch und notiert zu jeder Arbeit, ob sie optimal, vielleicht
oder gar nicht die Kriterien erfüllt, zu denen auch immer die betriebswirtschaftliche
Seite gehört.
Dann gibt jeder seine Meinung ab, gibt es keine Übereinstimmung, so wird
diskutiert, bis man zu einem gemeinsa¬men Ergebnis findet.
Übrigens sind es so ungefähr 70 Prozent der Werkstücke, die
nicht auf Anhieb die wesentlichen Kriterien erfüllen.
Wer ist Mitglied im Team?
Das sind Floristmeister aus fünf bis sieben
ver¬schiedenen Meisterschulen. Die meisten sind Unternehmer, sie kommen
aus ganz unterschiedlichen Betrieben vom Gartencenter über den Endverkaufsbetrieb
bis zum Friedhofsgeschäft und dem reinen Floristikbetrieb. Die Verantwortung
für die Organisation, die Produktentwicklung und die Darstellung nach
außen trägt das Impulsteam mit Olaf Schroers und Anne Effelsberg.
[aus der TASPO Nr.36 v. 09.Sept.2005]